29. Juni 2010 von projektmensch
„Wir sind umgezogen!“ Zumindest was diesen Server betrifft ist das hier lediglich noch ein Archiv. Die neue Adresse des Projektmensch-Blog lautet blog.projektmensch.com. Die Technik hat diesmal den Ausschlag gegeben: auf dem neuen Server sind wir wesentlich flexibler und können so die Inhalte für alle Leser geschickter bereitstellen, etwa wenn es um die Integration von Facebook & Co. sowie die Weiterleitung geht. Natürlich freuen wir uns, Sie dort wieder begrüßen zu dürfen und sagen schon mal „Danke!“ für Ihr Verständnis.
Ihr
Holger Zimmermann
Projektmensch.
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17. Juni 2010 von projektmensch
In meinen Seminaren ist es immer wieder eine Frage, die viele Teilnehmer brennend interessiert: was ist denn nun ein „Projekt“ und was ist keins? Derzeit herrscht vielerorts die Projektitis, alles wird zum Projekt, selbst die kleinste Aufgabe. Da beschleicht viele das Gefühl, dass das irgendwie auch nicht Sinn der Sache sein kann. Die allgemein verfügbaren Definitionen (etwa hier oder hier oder hier) helfen meist nicht wirklich weiter. Sie sind viel zu allgemein und abstrakt. „Einmaligkeit“ etwa ist ein häufig genanntes Kriterium. Kramen Sie mal in Ihrer Aufgabenliste, wie viele Vorhaben „einmalig“ sind. Ähnlich geht es mit anderen Kriterien, etwa der zeitlichen Begrenzung, die in vielen Definitionen eine Schlüsselrolle spielt.
Aus meiner Sicht gibt es zwei Gruppen von Projekten, die diesen Namen verdienen:
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3. Juni 2010 von projektmensch

Steve Jobs in Buchform
Der Apple-Boss Steve Jobs gilt vielen als der Charismatiker schlechthin. Wie Außenwelt und Innensicht nicht immer übereinstimmen, berichten Jeffrey S. Young und William L. Simon in „Steve Jobs“. Die Biographie in der dritten Auflage stammt aus dem Jahr 2007. Gerade, dass noch nicht alle aktuellen Entwicklungen einfließen konnten, macht das Werk lesenswert. Man kann das, was die Autoren voraussagen, einfach auf den Prüfstand stellen. Und so weit von der Realität weg liegen die Herren keineswegs.
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25. Mai 2010 von projektmensch
Irgendwann demnächst werde ich noch verrückt: gibt es denn kein Geräte auf dieser Welt, das einfach nur tut, was es tun soll? Ich bin schon dabei deren Anzahl zu reduzieren, will möglichst wenig Gerätschaften mein Eigen nennen. Sonst bringt mich der Wartungs- und Auf-dem-aktuellen-Stand-Haltungs-Aufwand noch ins Grab. Ich habe wohl noch nicht genug reduziert.
Gerade diese Woche war es unser Multifunktions-Druck-Kopier-Scan-Gerät. Beim Testdruck unserer Firmenbroschüre hatte es die Eingaben alle problemlos akzeptiert und ein einwandfreies Ergebnis produziert. Als es dann ans Eingemachte ging, kam nur Schrott. Das Geräte nahm zwar meine Eingaben zur Papierstärke an, ignorierte diese jedoch sofort wieder, sobald ich auf „OK“ gedrückt hatte. Die Hotline war nicht mehr zu erreichen, nur noch das Band. Es war ja schließlich auch schon nach 16:30 Uhr. Ich hätte am liebsten … Nein, das berichte ich besser nicht. (Ein Dank an dieser Stelle an Herrn Miller von Köbele, der mich und die Gerätschaft vor Schlimmerem bewahrt hat.) Wieso produzieren Firmen Geräte, die Einstellungen einfach ignorieren? Ich will ein Gerät das das tut, wofür ich es gekauft habe. Mehr nicht. Ich will nicht, dass es fliegt oder mein Büro reinigt. Es soll einfach nur tun, wofür es geschaffen wurde, also im vorliegenden Fall einfach nur drucken. (Was es am Ende dank der Unterstützung auch getan hat.)
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20. Mai 2010 von projektmensch
In den vergangenen Wochen habe ich immer wieder Diskussionen über das Elektroauto geführt. Nicht nur mein früherer Artikel zum Thema war Anlass, auch von außen kamen viele Impulse. Etwa ein Video bei YouTube, das mir mein Bruder geschickt hat. Eines kann ich dabei feststellen: den wenigsten Menschen ist bewusst, von welchem Umbruch wir reden und auf welche Bereiche es Auswirkungen hätte, würde das Elektroauto merklich an Marktanteil gewinnen. Geschäftschancen gibt es nicht nur für Bauunternehmer. Ganz abgesehen davon, dass man als Automobilzulieferer überlegen sollte, ob die Spieler morgen immer noch dieselben sind wie heute. Die Geschichte eignet sich bestens als Lehrstück für Umwälzungen und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Ein paar Gedanken dazu:
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30. April 2010 von projektmensch

Viel Reserve drin und trotzdem zu spät. Das geht besser.
Julian: „Was ist denn das gelbe ‘R’?“
@Julian: Das gelbe „R“ steht für „Reserve“. Das ist der Teil, der in Zeitschätzungen bei herkömmlicher Projektplanung von Anfang an berücksichtigt wird. Man hat bei der Schätzung der Dauer im Hinterkopf, dass da noch Tages- und andere Arbeit neben dem Projekt zu erledigen sind. Diese Zeiten integriert man bei der Projektplanung in Form des „R“ in die Schätzung, ohne diese Reserve bewusst zu machen. In jedem Projekt ist deshalb viel Reserve drin und trotzdem werden Projekte zu spät abgeschlossen. Das liegt daran, dass – auch dank „Studentensyndrom“ – diese Reserve nicht genutzt werden kann. Anstatt möglichst früh zu arbeiten, machen sich die meisten Menschen erst kurz vor knapp daran, eine Aufgabe zu erledigen. „T“ steht deshalb für den tatsächlichen Erledigungszeitpunkt. Die weißen Kästchen stellen das vollständige Gantt-Diagramm dar.
Diesen Effekt der Verzögerung kann man durch eine bestimmte Planungsmethode auffangen und damit Projektlaufzeiten stark reduzieren. Wie, das zeigt der untere Teil der Abbildung. Auf dem Foto ist zwei Mal derselbe Projektplan dargestellt. Der obere Teil zeigt das Projekt mit herkömmlicher Projektplanung, der untere Teil, die mittels „Critical Chain“ verkürzte Projektlaufzeit.
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26. April 2010 von projektmensch
Bald habe ich die 500 Artikel voll, Artikel in meiner wöchentlichen Kolumne in der Südwest Presse über lokale Webauftritte. Schon fast eine repräsentative Studie über das, was im Web möglich ist und das, was davon genutzt wird. Das Studium von Webseiten steht mindestens wöchentlich auf meinem Plan. Eins kann ich da mehr als deutlich sagen: mindestens der traditionelle Mittelstand verschläft das Web voll und ganz. Webaufritte sind immer noch wie ein Flugblatt gestaltet, der Dialog wird selten genutzt. Auch aus der Innensicht ist nichts anderes erkennbar; wenn ich im Rahmen meiner Projekte in den Firmen bin, erlebe ich maximal, dass das Web und Social Media in der Marketing-Abteilung stattfinden (einzelne Ausnahmen ausgenommen). Diese Themen gehören aber dorthin, wo neue Geschäftsmodelle und Strategien entwickelt werden. Es handelt sich nicht nur um einen neuen Werbekanal!
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23. April 2010 von projektmensch

Wir nennen es Arbeit, Buch von Holm Friebe und Sascha Lobo
Als Freiberufler kennt man es nicht anders: man engagiert andere Freiberufler für die eigenen Projekte. Auch wenn man selbst ein kleines Team aufgebaut hat, man kann gar nicht alle Projektdetails selbst bearbeiten. Außerdem gibt es Kollegen, die manche Dinge einfach besser können – und das ist dann auch besser für den Kunden. Über die Jahre baut sich so ganz selbstverständlich ein Netzwerk aus vertrauten Partnern auf, auf das man sich verlassen kann. Damit werden theoretisch alle möglichen Projekte möglich, hat man das entsprechende „Personal“ doch im Adressbuch gespeichert. Gearbeitet wird dann mal im eigenen Büro, mal irgendwo an der Autobahn, wo man sich geschickt treffen kann, oder über das Web. Werkzeuge für die Zusammenarbeit auch über weite Strecken hinweg gibt es zuhauf. Mein Lieblings-Web-Spezialist sitzt zum Beispiel in Schweden, die Zusammenarbeit funktioniert mehr als problemlos.
Wer so arbeitet, findet sich schnell wieder im Buch von Holm Friebe und Sascha Lobo, das sie „Wir nennen es Arbeit“ getauft haben. Darin geht es um die digitale Bohème, die netzwerkt, gemeinsame Projekte macht und das dort, wo die Arbeit anfällt. Klassische Arbeitszeitmodelle samt Festanstellung sind dabei eher weniger das Ziel aller Bestrebungen.
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12. April 2010 von projektmensch

Gute Erfindung: elektrisches Licht. Klappt nie!
Da saßen sie wieder beisammen, all die Bedenkenträger. Einer hatte eine Idee in die Runde geworfen und aus 18 anderen Mündern schallte es nur zurück, warum das nie klappen könne. „In dieser Branche ist es eben so, da wird der Gewinn über den Einkauf gemacht!“ Welch Aussage: „In dieser Branche ist es eben so …“. Sagt wer doch gleich? Nur weil etwas noch nie geklappt hat, ist das noch lange kein Beweis dafür, dass es nie klappen wird. Beispiele finden Sie an Ihrer Zimmerdecke (Licht mittels elektrischem Strom), vor Ihren Augen (Informationsübermittlung mittels Internet), vielleicht in Ihrer Hostentasche (Mobiltelefon) und auf Ihrem Parkplatz (Automobil). Was wäre, wenn all die Erfinder, die hinter diesen Dingen stecken, auf das bereits Bestehende geschaut hätten? Gute Nacht, im wörtlichen Sinne.
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29. März 2010 von projektmensch

Ifo-Geschäftsklimaindex: gehts nach oben und bleibt das so?
Der ifo-Geschäftsklimaindex zeigt erfreuliche Ergebnisse: die Stimmung hellt sich auf. Schaut man in die unterschiedlichen Branchen rein und spricht mit den Menschen, erfährt man immer mehr, dass die Wirtschaft anzieht. Und, was machen Sie jetzt? Allenthalben freut man sich, dass es nochmal gut gegangen scheint, man die Pleite verhindert hat. Die Bedeutung von Antikrisenprogrammen sinkt im Steilflug, man geht über in Normalbetrieb. Aber mal ehrlich: was machen Sie jetzt, damit es Ihr Unternehmen das nächste Mal nicht wieder so hart trifft? Eins zeigt sich: die, die in der Krise „gut davongekommen sind“, hatten die Hausaufgaben bereits vorher gemacht. Bei vielen Unternehmen hat die Flaute nur einen Trend beschleunigt, der sich vorher schon abgezeichnet hat. Fünf Ideen, damit das nächste Tief nicht so tief wird:
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